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| Im Reiche des s. Löwen IV |
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Vor dem Rennen
Am nächsten Morgen vermaß ich mit Karas Hilfe die Ruinen, so unauffällig wie möglich. Die Aufmerksamkeit der Dschamikun war derart auf den Rennplatz gerichtet, daß sie uns gar nicht beachteten. Ich fand, daß meine Vermutungen mich nicht getäuscht hatten. Die Seitenkanäle lagen genau unter den sich amphitheatralisch erhebenden einzelnen Stockwerken. Und das Alabasterzelt stand, allerdings in viel größerer Höhe, ebenso genau über der Nische des hintern Bassins.
Nachdem ich dieses festgestellt hatte, machte ich einen Spazierritt, ja, einen Spazierritt, freiwillig, ohne daß ich vom Pferde dazu gezwungen wurde. Es ging vortrefflich, rund um den See, hübsch langsam und bedächtig, bis Assil auf den Gedanken kam, doch auch mal einen Trab mit mir zu versuchen. Das schukkerte ein bißchen, und ich kam einige Male etwas schief auf die Seite; aber ich konnte mich doch unmöglich vor meinem eignen Pferde blamieren und so hielt ich es nolens volens aus. Da kam mir eine Schar von Jungens entgegen, welche, hier wie überall, den künftigen Ereignissen vorzugreifen suchten. Die kleineren saßen auf alten Ziegenböcken, die größeren
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