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| Im Reiche des s. Löwen IV |
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Im Grabe
bekommst es nie im Leben wieder in die Hände. Es bleibt für alle Zeit in dieser Rumpelkammer, und keinem Menschen wird es je gezeigt!«
Was war das für ein Blick, den er in mein Gesicht förmlich bohrte? Ich mußte an Ahriman Mirza denken, den Teuflischen! Schaute etwa dieser Verführer mich jetzt aus den funkelnden Augen des Ustad an! So höllisch erwartungsvoll! Ja, es war eine große, eine hochbedeutende Frage, welcher ich da gegenüberstand. Ich begriff den Ustad. Die ganze Hölle, gegen welche er einst vergeblich gekämpft hatte, schaute mich jetzt mit diesem seinem Blicke an. Aber ich konnte ruhig sein. Mich sollte sie nicht hindern, den Weg zu gehen, den ich mir ja schon längst vorgezeichnet hatte. Es wurde mir nicht schwer, mich zu entscheiden. Ich hielt dem Ustad meine Rechte hin, schaute ihm ruhig lächelnd ins Gesicht und sagte:
»Gieb mir deine Hand!«
»Nun?« fragte er schnell, indem er sie mir reichte. »Was hast du beschlossen?«
»Wie gern erfülle ich dir deinen Wunsch! Nimm alles hin! Es sei dein Eigentum!«
»Alles - alles?« rief er in unbeschreiblicher Verwunderung.
»Alles!«
»Aber weißt du, was du thust?! Du hörst auf, zu sein, was du warst und was du bist! Du kannst nie wieder solche Bücher schreiben, wie du geschrieben hast! Du stirbst! Du mußt ein völlig andrer werden! Hältst du trotzdem dein Wort?«
»Ich halte es!«
»Unglaublich! Ich erinnere dich noch einmal an die Folgen, Effendi! - Bist du berühmt?«
»Pah! Man spricht von mir. So lange man mich
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