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| Im Reiche des s. Löwen IV |
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Im Grabe
»Das ist die Klinge, mit welcher die Rose aufgebrochen werden sollte,« sagte er. »Was soll mit diesen drei Menschen geschehen, Effendi?«
»Wer hat darüber zu bestimmen?« erkundigte ich mich.
»Natürlich du. Der Angriff war ja gegen dich geplant.«
»Wird man das auch wirklich ausführen, was ich bestimme?«
»Gewiß!«
Als ich auch dem Ustad einen fragenden Blick zuwarf, erklärte dieser, seinem Scheike beistimmend:
»Es ist uns jeder verfallen, der sich ohne unsere Erlaubnis hier mit der Waffe treffen läßt. Aber wir pflegen nicht zu töten. Es ist zwischen uns und dem Multasim ausgemacht worden, daß die Frage der Rache, welche ihn hiehergeführt hat, durch das Wettrennen beantwortet werden soll. Hast du mit ihm ein heimliches Abkommen getroffen, so geht das uns nichts an. Er erhalte die Folgen davon aus deiner Hand. Ich könnte ihn zwar dafür bestrafen, daß er sich mit dem Messer trotz unserer Vereinbarung in mein Haus geschlichen hat, trete aber dieses Recht hiermit an dich ab, Effendi. Thue mit ihm und seinen Helfershelfern, was dir beliebt. Er sei ganz nur in deine Hand gegeben!«
»So schafft diese drei Menschen einstweilen so, wie sie hier sind, zu den andern Gefangenen hinüber in das Gewölbe, und laßt sie dort bewachen! Morgen, wenn es Tag geworden ist, werden sie erfahren, was ich über sie beschlossen habe. Sie kamen bei Nacht; ich aber erwarte den Tag, denn ich will auf heimliche Anschläge keine lichtscheuen Antworten geben!«
Man kam dieser Weisung unverweilt nach. Als die
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