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| Im Reiche des s. Löwen IV |
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Im Grabe
»Du hast recht, Effendi: Es gilt einen Mord, und zwar nur dir, nur dir! Ich werde sofort die Warnungsglocke erklingen lassen und alle Bewohner des Duar zusammen - - - «
»Halt!« unterbrach ich ihn. »Das wirst du nicht!«
»Ja, ich werde es!«
»Nein!«
»Warum nicht?«
»Soll der Blutgierige ohne Strafe bleiben?«
»Nein! Das freilich nicht!«
»Er wird es aber. Denn sobald er den Lärm hört, den er auf sich beziehen muß, versteht es sich ganz von selbst, daß er die Flucht ergreift. Dann ist er fort und lacht uns später wegen unserer Unbedachtsamkeit aus, weil wir ihm nicht einmal die Absicht des Mordes nachzuweisen vermögen.«
»Das ist wahr; das ist richtig, Effendi! Aber was können wir anderes thun?«
»Ihn fangen!«
»Maschallah!«
»Mit der Waffe in der Hand!«
»Du meinst also, daß wir ihn kommen lassen?«
»Ja.«
»Das ist zu gefährlich!«
»Hast du nicht auch die Soldaten herankommen lassen und gefangen genommen? Ihrer waren so viele; jetzt aber sind es nur drei!«
»Auch das ist wahr!«
»Und gewiß kommt er nur allein herein; die andern beiden sind seine Wachen.«
»Herein? Hier herein, meinst du?«
»Ja.«
»Wie kommst du auf diesen Gedanken?«
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