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| Im Reiche des s. Löwen IV |
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Im Grabe
und hierherreiten werde. Da bekam er von dem Multasim den Auftrag, den er uns ausgerichtet hat.«
»Wie lautete diese Botschaft?«
»Sie war höchst eigentümlich, uns allen unverständlich. Nämlich zwei Zeilen aus dem heute von uns gesungenen Liede: "Brich auf, mein Herz, der Rose gleich, in der sich alle Düfte regen!" Und hinzugefügt hatte der Bluträcher: "Sage im Duar, daß die Rose noch heut aufbrechen werde!" Ist das nicht sonderbar, Effendi?«
»Allerdings, aber nur in dem Sinne, daß überhaupt jede Unvorsichtigkeit sonderbar genannt werden muß.«
»Unvorsichtigkeit?« fragte er erstaunt.
»Ja.«
»Das begreife ich nicht. Wir haben diese Worte als einen nachträglichen Hohn gedeutet und uns dabei beruhigt.«
»Ich wollte, Ihr hättet sie mir eher mitgeteilt als jetzt! Es liegt wahrscheinlich ein Mordanschlag vor.«
»Chodeh!« fuhr der Pedehr auf, und auch die andern zeigten sich durch diese meine Deutung erschreckt. »Gegen wen?«
»Gegen mich.«
»Unmöglich!«
»Ich habe gesagt, wahrscheinlich. Und ich pflege zu wissen, was ich sage. Das betreffende Lied vergleicht Rose und Herz. Mit diesem Herzen aber ist das meinige gemeint. Wörtlich mein Herz! Es soll aufgebrochen werden! Mit dem scharfen, spitzen Stahle!«
»Aus welchem Grunde kommst grad du auf diese Idee?«
»Davon vielleicht später! Ich habe jetzt zu fragen und zu handeln. Der Bluträcher hat uns nicht für klug genug gehalten, ihn zu durchschauen. In ihm wohnt der
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