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| Im Reiche des s. Löwen IV |
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Im Grabe
»Wo sind sie hin?«
»Ich weiß es nicht.«
»Doch wohl hierher?«
»Wahrscheinlich.«
»Geritten?«
»Nein. Sie waren abgestiegen.«
Da sah der Ustad den Pedehr an, und dieser mich. Dabei sagte der letztere:
»Das ist eine ebenso unerwartete wie geheimnisvolle und bedenkliche Kunde! Was meinst du dazu, Effendi?«
»Erlaubt Ihr mir, einige Fragen auszusprechen?« erwiderte ich ihm.
»Natürlich!«
»Ich hörte, daß ein Handelsmann aus Isphahan hier angekommen sei und eine Botschaft von dem Bluträcher ausgerichtet habe. Wo ist dieser Mann?«
»Er wird nun wohl schon schlafen,« antwortete der Pedehr. »Soll ich ihn vielleicht wecken lassen?«
»Das ist nur dann nötig, wenn Ihr mir nicht sagen könnt, was ich von ihm wissen will. Woher kam er?«
»Von den nördlichen Dschamikun. Er traf mit den Persern auf der Höhe des Passes zusammen.«
»Wie verhielten sie sich zu ihm?«
»Weder freundlich noch feindlich. Sie kennen ihn. Sie fragten ihn, woher er käme und wohin er wolle. Er antwortete, daß er nach Süden zu den Kalhuran wolle. Da sagten sie ihm, daß er hierher reiten solle, um ein gutes Geschäft zu machen. Es sei ein großes Wettrennen geplant, zu welchem sich viele Menschen einstellen würden. Wenn er da sein Handelszelt aufschlage, werde er wohl viele Käufer finden. Er war ihnen für diese Mitteilung sehr dankbar und sagte ihnen, daß er ihrem Rate folgen
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