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| Im Reiche des s. Löwen IV |
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Im Grabe
der Perser zu melden. Halef schlief fest. Hanneh war auch schlafen gegangen. Sein Sohn saß bei ihm. Der Scheik der Dschamikun empfing uns mit der des Kranken wegen nur halblaut gesprochenen, aber sehr wichtigen Kunde:
»Der Bluträcher ist wieder da!«
»Wo?« fragte der Ustad im Tone der Ueberraschung.
»Das wissen wir nicht.«
»Wer hat ihn gesehen?«
»Mein Sohn,« antwortete der Wächter.
»Hat er sich nicht etwa getäuscht?«
»Nein. Er kennt ihn ja. Er hat ihn doch heute am Nachmittage durch den ganzen Duar bis an unser Gotteshaus geführt und ihn also genau betrachten können.«
»Wo ist dein Sohn?«
»Ich habe ihn mitgebracht. Er wartet draußen vor den Stufen.«
»Hole ihn!«
Ich ahnte natürlich sofort, daß irgendeine Teufelei geplant werde, und war höchst gespannt darauf, ob es uns wohl gelingen werde, zu erfahren, welcher Art sie sei. Natürlich durfte ich mir nicht erlauben, den beiden Oberhäuptern des Stammes in Beziehung auf die einzuziehenden Erkundigungen vorzugreifen. Der Sohn des Wächters hatte ein intelligentes Gesicht. Er sah sogar etwas wie pfiffig aus. Er kam mit seinem Vater bis vor den Ustad hin.
»Du hast den Bluträcher gesehen?« frage ihn dieser.
»Ja,« bestätigte der Gefragte.
»War er allein?«
»Nein. Es befanden sich noch zwei andere bei ihm.«
»Woher kamen sie?«
»Von draußen.«
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